Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) enthält Formate, die in der Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt werden. Darüber soll eine innere Haltung ausgebildet werden, die geprägt ist von lösungsorientiertem und systemischem Denken und Handeln. In diesem Zusammenhang dient es auch dazu, die Kommunikation zu verbessern. Dementsprechend hilft NLP, in die eigene Mitte zu kommen, Ressourcen zu generieren und zu nutzen.

Neuro steht für alle neuronalen Prozesse (Denken, Fühlen, Handeln usw.), die in unserem Gehirn ablaufen. Sie bilden die Grundlage für unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung.

Linguistik steht für die Sprache und die Kommunikation. Das tägliche Erleben speichert der Mensch zu einem Großteil über die Sprache ab. Ebenso trägt er darüber auch sein Inneres nach außen. In diesen Bereich fällt auch die non- und paraverbale Kommunikation sowie die Art und Weise, wie wir mit uns Selbst kommunizieren, also der innerer Dialog.

Programmierung steht für Programme und die Fähigkeit des Gehirns zur Plastizität, sprich die Fähigkeit zur sogenannten Umprogrammierung, die übrigens bis ins hohe Alter reicht. Auch unsere Glaubenssätze gehören dazu.

NLP wurde von dem Mathematiker und Psychologen Richard Bandler und dem Linguisten John Grinder in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Dazu beobachteten und analysierten sie die Arbeitsweise besonders erfolgreicher Therapeuten wie Virginia Satir, Milton H. Erickson und Fritz Perls. Im Zuge der Weiterentwicklung des NLP sind Robert Dilts, Dr. Connirae Andreas und Dr. Robert Bolstad zu nennen.

In Österreich wurde die NLP 2007 vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen als Therapiemethode anerkannt. Dort tragen auch die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung.